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Die Gates Foundation ist auf vielen Ebenen tätig. Gern unterstützt man klamme Mainstream-Medien wie den „Spiegel“, um Aufmerksamkeit („Public Awareness“) für das Thema „Globale Gesundheit“ zu erzeugen. Daran ist bereits gut erkennbar: Der Bereich “Globale Gesundheit” hat einen besonderen Stellenwert. Damit einher geht das starke Engagement im Bereich der Impfstoffentwicklung.

Bösartig wäre es hingegen, anzunehmen, hier würden zu PR-Zwecken Journalisten bestochen, die anschließend wohlwollend zu bestimmten Themen berichten sollen. Insgesamt verteilte die Gates Foundation bereits knapp 320 Millionen Dollar direkt an Medienunternehmen.

Weiterhin ist die Stiftung auf dem Gebiet der landwirtschaftlichen Entwicklung („Agricultural Development“) tätig. Als einer der größten Anteilseigner der Bayer-Tochter Monsanto versucht die Gates Foundation den Einsatz von genetisch modifiziertem – und damit patentiertem – Saatgut voranzutreiben. Daher spendete man im Dezember 2021 auch 40 Millionen Dollar an die „Alliance for a Green Revolution in Africa“. Ein Bündnis, dem man gerne und viel Unterstützung angedeihen lässt.

Aber auch persönlich scheint es Gates der Beruf des Landwirtes angetan zu haben. Denn niemand besitzt in den USA so viel Farmland wie er. Inzwischen darf er knapp 100.000 Hektar Land in den USA sein Eigen nennen.

Auch Projekte in den Bereichen FrauenrechteFamilienplanungBildungErnährung und Geschlechtergerechtigkeit erhalten regelmäßig Stiftungsmittel.

Es ist redundant, nochmals darauf hinzuweisen, dass alle finanzierten Projekte dem Wohle der Menschheit dienen. Die Gates Foundation ist daher eine wohltätige Organisation, wie durch den Eintrag auf Wikipedia bewiesen wird.

Den Ansatz, das eigene Image mit Hilfe einer philanthropischen Tätigkeit aufzuhübschen, wurde schon von John D. Rockefeller genutzt. Noch vor der Entstehung der Rockefeller Stiftung (1913) spendete er im Jahr 1890 als erster Oligarch 600.000 Dollar (2021: 18,3 Millionen Dollar), um die Universität von Chicago zu gründen.

Durch den gemeinnützigen Zweck erhalten Stiftungen weitgehende Steuerbefreiungen, die es erlauben, Privatvermögen durch eine Überführung in die Stiftung vor dem Fiskus zu schützen. Die Gates Foundation z.B. ist eine 501(c)(3) Organisation und ist daher von der Einkommensteuer freigestellt.

Frisches Geld für das Robert Koch-Institut und die Deutsche Toiletten Organisation

Während meist deutsche Forschungseinrichtungen und Universitäten im Gesundheitsbereich mit Geldern unterstützt werden, erhält nun das RKI nach November 2019 wieder einmal direkte Mittel von der Stiftung. Die Spende beträgt diesmal 500.000 Dollar.

Für die Spenden gibt die Gates-Stiftung immer auch an, aus welcher Abteilung die Mittel kommen und wofür sie Verwendung finden sollen. Die angegebenen Zwecke sind weit gefasst und lassen den Empfängern Spielraum zur Nutzung der Gelder.

Nun erhält das RKI 500.000 Dollar aus der Abteilung „Globale Entwicklung“ für „Forschungs- und Lernmöglichkeiten“. 2019 war die mit 250.000 Dollar dotierte Spende aus der Abteilung „Globale Gesundheit“ für „Impfstoffentwicklung“ vorgesehen.

Im Jahr 2021 gingen insgesamt 14 Spenden nach Deutschland. Nicht nur das RKI und der „Spiegel“ erhielten Gelder, auch die Deutsche Toiletten Organisation staubte 1,2 Millionen Euro ab. Laut eigener Webseite „ein gemeinnütziger Verein, der sich weltweit für eine Verbesserung der Sanitärversorgung zum Schutz von Umwelt, Gesundheit, Bildung und Menschenwürde einsetzt.“ Das klingt sicherlich gut.

Aber warum erwecken solche aus der Retorte gestampften Webseiten – sowie auch die im nächsten Absatz verlinkten – nur so ein unbehagliches Gefühl? Ist es die aus jedem Pixel hervorquellende Wohltätigkeit, die sich diese Unternehmen und Organisationen so freimütig auf die eigene Fahne schreiben?

Weitere große Spenden (in US-Dollar) gingen 2021 an die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit – GIZ (Zweck: landwirtschaftliche Entwicklung – knapp 5 Millionen), an das Hamburger Unternehmen Evotec (Zweck: Familienplanung – 18 Millionen), an das Universitätsklinikum Bonn (Zweck: „Entdeckungs- und Translationswissenschaften“ – knapp 1,5 Millionen), die Stiftung Gesunde Erde Gesunde Menschen gGmbH (Zweck: „Globale Gesundheit und Awareness“ – 1,4 Millionen) und die Global Perspectives Initiative gUG (Zweck: „Empower Women“ – 1,5 Millionen).

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